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Burgruine Laubenbergerstein (Burgruine Laubenberg) Immenstadt

Wehrhafte Burg aus dem 11. Jahrhundert mit starken Verteidigungsanlagen.

Die ehemalige Burg Laubenbergerstein liegt etwa 700 Meter südwestlich von Stein bei Immenstadt i. Allgäu. Die Burg besaß an geschützter, sicherer Stelle einen dreistöckigenspätgotischen Wohnbau, den Palas. An den Schwachstellen der Anlage befanden sich ein Rundturm und ein quadratischer Bergfried, die miteinander durch eine hölzerne Brückeverbunden waren. Angelehnt an das Bollwerk Bergfried war die Kapelle, welche 1450erbaut wurde. Durch einen Mauerkranz mit Tor und Türmen war die Burg umschlossen.
Laubenbergerstein war eine der wichtigsten und stolzesten Burgen im Allgäu.
Die wichtigsten Daten sind:

1424 Lehen des Bischofs von Augsburg
1449 Mehrfacher Überfall der Knechte der Grafen zu Montfort
1450 Ausbau der bisherigen Turmburg zu einer wehrhaften Anlage
1464 Stiftung eines Flügelaltars für die Burgkapelle
1525 Aufbrechen der Feste durch aufständische Bauern

Ab 1525/59 ist die Burg nicht mehr bewohnt und dem Verfall preisgegeben. Aus der später in den Zwinghof abgestürzten Burgkapelle hat sich ein im Schloß Rauhenzell aufbewahrter Altarflügel erhalten, dessen Stifter Caspar von Laubenberg und seine Gemahlin Anna vonFreiberg waren.

Die Burgruine wurde seit 1977 durch den Heimatverein zum größten Teil saniert und kann jederzeit besichtigt werden. DieTürme sind bei den Burgenwanderungen und am Burgfest zugänglich.


Burgruine Laubenbergerstein (Burgruine Laubenberg) Immenstadt